OGS - Offene Ganztagsschule

 

Schule als Lebens-, Lern- und Erfahrungsraum

 

Wir möchten eine Schule sein, in der Kinder einen Erfahrungsraum vorfinden, an dem Lerngelegenheiten durch verschiedene Lernorte angeboten werden. Eine Schule, in der Kinder lernen eine Meinung zu haben, sie zu überdenken, zu erweitern, zu verändern, sie gegen Andersdenkenden zu verteidigen und Meinungen anderer zu verstehen und zu tolerieren.

 

Außerunterrichtliche Betreuung im Rahmen der OGS

 

Seit dem Schuljahr 2006/07 wurden unsere Schule mit den Betreuungsmöglichkeiten „Schule von 8-13″ und „13+” in eine Offene Ganztagsschule umgewandelt. Für die außerunterrichtliche Betreuung stehen uns mehrere Gruppenräume  und eine Küche zur Verfügung. Darüber hinaus werden Klassenräume für die Erledigung der Lernzeiten (Hausaufgaben)  und Nachmittagsangebote genutzt. Auch die Turnhalle, unser Entspannungsraum und der Computerraum sowie der Außenbereich  werden von der OGS mitgenutzt. Die Betreuung beginnt morgens ab 7.45 Uhr und endet um 16.00 Uhr.

 

Neben der schulischen Arbeit im Unterricht bietet uns die Offene Ganztagsschule mehr Zeit zur Förderung der emotionalen Entwicklung, sozialer Kompetenzen und Sach- und Fachkompetenzen.

 

Träger unserer OGS ist der Schülergarten unter der Leitung von Frau Pracht und in Zusammenarbeit und mit Unterstützung des Lehrerkollegiums, arbeitet ein Team von 10-14 Mitarbeiterinnen im außerunterrichtlichen Bereich der OGS. Die Kinder essen gemeinsam warm zu Mittag und erledigen in festen Gruppen und zu festen Zeiten ihre Lernzeit. Anschließend nehmen sie an Fördermaßnahmen von Lehrerinnen teil, besuchen selbstgewählte Angebote im musischen, kreativen oder sportlichen Bereich (für die wir mit Kooperationspartnern wie freien Künstlern, der Musikschule oder dem Turnverein zusammen arbeiten) oder haben die Gelegenheit zum freien Spiel.

Lernzeit

Im Schuljahr2017/18 besuchen 120 Kinder unser außerunterrichtliches Betreuungsangebot im Rahmen der Offenen Ganztagsschule (OGS). D.h. mehr als die Hälfte unserer Schülerinnen und Schüler machen die Hausaufgaben nachmittags in der Schule. Daher war es für uns an der Zeit im Schuljahr 2011/12, die Hausaufgaben in „Lernzeitaufgaben” umzubenennen.

Jedoch hat sich nicht nur der Name verändert, sondern auch die Organisationsform. Jedes Kind bekommt zu Wochenbeginn einen individuellen sogenannten „Lernzeit-Plan” mit Pflicht-, Wahl- und Krönchenaufgaben (selbstgewählte Aufgaben bzw. kleine Projekte) und hat dann bis Freitag Zeit, diesen Wochenplan zu bearbeiten. Dabei kann jedes Kind in seinem Tempo arbeiten und lernt, seine Aufgaben über die Woche zu verteilen und einzuteilen. Freitags gibt das Kind seine Lernzeitaufgaben ab und bekommt am darauffolgenden Montag eine Rückmeldung der Lehrerin zu seiner Arbeit.